Die Geburtsstunde der Schola der Kleinen Kirche geht zurück auf das Jahr 1970. Die gerade gegründete Katholische Hochschulgemeinde Osnabrück feierte regelmäßig Gottesdienste und diese wollten im Sinne des II. Vatikanischen Konzils gestaltet sein. Liturgie – verstanden als Dialog Gottes mit den Menschen und der Menschen mit Gott – bedurfte neben der traditionellen Rollenverteilung auch der Vorsänger/innen und Vorsängergruppen, die Schola war geboren.

Studentinnen und Studenten, junge Erwachsene aus anderen Gemeinden kamen hinzu, um diesen liturgischen Dienst zu versehen, den Gottesdienst zu singen. Von vornherein war die Schola überzeugt, dass sie in jeder gottesdienstlichen Feier präsent sein wollte und so ist ihr Selbstverständnis bis heute geblieben, nicht ein Konzertchor zu sein, sondern Spitze des Gemeindegesanges. Schola ohne Kleine Kirche und Kleine Kirche ohne Schola ist nicht zu denken

In den Lied- und Gebetstexten des niederländischen Dichtertheologen Huub Oosterhuis fand die Schola eine sprudelnde Quelle zur Bereicherung der Liturgie. Die Vertonungen der Gesänge durch die Komponisten Bernard Huijbers, Antoine Oomen und Tom Löwenthal heben sich wohltuend von der Masse der „neuen liturgischen Musik“ ab, die meist eher auf Pop und Rock ausgerichtet ist.

Nahe fühlt sich die Schola seit Jahren den Texten Huub Oosterhuis und den Vertonungen der Komponisten des „Lehrhaus und Liturgie“ in Amsterdam.Viele der Gesänge wurden eigens für die Schola ins Deutsche übersetzt und von ihr im deutschsprachigen Raum verbreitet. Es entstanden bisher 10 CDs und Partituren mit Gesängen für die Liturgie, wodurch die spezielle Lied-Sprache Oosterhuis‘ inzwischen auch in anderen Gemeinden zu hören ist.

Die neuste CD von 2017 heisst „Freundliches Licht“. Es wirkten daran insgesamt etwa 125  Sängerinnenund Sänger vor mit, vor allem aus Osnabrück, Amsterdam und Kevelaer. Acht Lieder der Doppel-CD wurden nur von der Schola der Kleinen Kirche aufgenommen.

 

Mehr Informationen finden sie unter www.schola-kleine-kirche.de.